Chronik ...

Filmreif

Star Trek - Kaltstart

Nach dem Galactica und Batman recht erfolgreich einen „Reboot“ erfahren haben, wurde das gleiche nun mit Star Trek probiert. Die Handlung des Films beginnt mit der Geburt von Kirk und es geht in der Hauptsache um ihn und Spock. Natürlich gibt es noch mehr Handlung, denn ein prototypisch böser Romulaner möchte die Erde und Vulkan zerstören. Daneben werden natürlich auch Uhura, Scotty, Pille, Sulu und Chekov vorgestellt.

Abgesehen von der ursprünglichen Serie aus den 60ern, mag ich alle Filme (zumindest die Geraden Winking) und Serien aus dem Star-Trek-Universum. Die letzte Serie, hat mir eigentlich auch gut gefallen, wenn man die dritte Staffel und alles was mit dem „temporärem kalten Krieg“ zu tun hatte, raus gelassen hätte. Der neue Film ist sehr erfrischend, die Schauspieler sind sehr gut, die Enterprise erstrahlt im neuen alten Design und es werden viele bekannte Elemente aufgegriffen, so dass man sich als Fan der Serie sofort wohl fühlt.

Ein kleiner Wermutstropfen ist, dass die Handlung des Film zu einem neuen Parallel-Universum führt, in dem sich zukünftige Produktionen beliebige austoben können, ohne das bekannte Star-Trek-Universum ad absurdum zu führen. Schwere wiegt aber, dass mir der Film so gut gefallen hat, dass ganz schnell ein zweiter produziert werden muss...
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Shall We Dance

Vor einiger Zeit haben wir "Shall We Dance" gesehen, einen Tanzfilm mit Richard Gere und Jenifer Lopez. In dem Film geht es um Richard als einen Angestellten mit Frau und Tochter. Aber irgendetwas fehlt ihm in seinem Leben und so versucht er sich einer Frau zu nähern, die er immer von der Bahn aus sieht und landet schliesslich beim Tanzen.

Der Film wurde in Hollywood gut geschliffene und ist damit zwar nicht schlecht, aber etwas beliebig geworden. In der Essener Stadtbibliothek fand meine Mitbewohnerin dann letzte Woche das japanische Original. Die Geschichte ist im großen und ganzen identisch, aber trotzdem gibt es ein paar Unterschiede. So wurde am Anfang erklärt, dass es in Japan als anrüchiges gilt, Tanzen zu gehen. Alles wird etwas überzogener gezeigt und so tanzt zum Beispiel der japanische Richard am Anfang fast lächerlich unbeholfen. Trotzdem ist der Unterricht in der Tanzschule deutlich näher der Realität. Im Original gibt es natürlich keine hocherotische Tanzeinlage zwischen Richard und Jenifer. wie sie in Hollywood nicht zu vermeiden war. Die Tanzszenen sind in der japanischen Fassung sehr schön choreographiert.

Insgesamt hat mir der japanische Film besser gefallen. Die Handlung ist zwar fast identisch, aber die Charaktere wirken sympathischer als die aus Hollywood. Es ist sehr spannend zu sehen wie unterschiedlich die gleiche Geschichte in verschiedenen Ländern produziert wird. Nur kann ich bis heute nicht verstehen, warum Hollywood andauernd erfolgreiche Filme aus anderen Ländern kopiert und praktisch die gleiche Geschichte mit Hollywood-Stars bringen muss.
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King Kong

1933 brauchte man 104 Minuten um die Geschichte einer blonden Frau und eines Riesenaffens zu erzählen, 1974 waren schon 134 Minuten nötig und heutzutage sind es unglaubliche 187 Minuten. Aber diese 3 Stunden der neuesten Fassung vergehen wie im Flug und nur als Kong sein blondes Spielzeug vor drei Tyrannosaurus Rex verteidigt, war es mir irgendwann einfach zu viel.

Peter Jackson und viele andere Namen, die schon bei Herr der Ringe gefallen sind, haben eigentlich drei Filme gemacht, die jeweils einen eigenen Stil haben. Erst die Einführung, die mit einem Schuss Humor die einzelnen Figuren vorstellt und auf die Reise schickt. Dann der gruselige Teil auf der Insel und zum Abschluss die Tragödie. Das ganze glänzt natürlich mit vielen atemberaubenden Bildern, wobei mir das New York der 30er Jahre und der sehr natürlich wirkende Kong am besten gefallen haben. Man sieht dem Film an, dass die Macher mit sehr viel liebe zum Detail am Werk waren.

Alles in allem ist King Kong ein sehr kurzweiliger und schön erzählter Film, der wohl für jeden etwas hat. Ich bin schon gespannt, wie lang die nächste Verfilmung wird…
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The Dish

Als Apollo 11 auf dem Mond landete und ein gewisser Herr Amstrong die ersten Schritte auf dem Mond machte wurden die Bilder dieses Grossereignisses von einem Radioteleskop, inmitten einer Schafweide, in er tiefsten Provinz Australiens empgefangen und um die Welt geschickt.

In Parks Peak hat sich der Bürgermeister aus Grössenwahn dafür eingesetzt, daß dort ein Radioteleskop errichtet wurde und erntet jetzt die Lorbeeren, da genau dieses Teleskop die Bilder der Mondlandung übertragen soll. Unter Aufsicht eines NASA-Mitarbeiters versuchen drei australischen Wissenschaftler den Kontakt zur Mondfähre aufrecht zu erhalten, was nicht immer gelingt.

Der Film gefiel mir sehr gut, da er wirklich sehr lustig ist und gut beschreibt, wie die Menschen damals die erste Mondlandung erlebten. Es ist kein bombastischer, kein klamaukiger, kein heroischer, sondern ein eher ruhiger Film mit vielen kleinen Geschichten.
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Minority Report

Überraschung!

Es gibt einen Film mit Tom Cruise und von Steven Spielberg und dieser Film ist wirklich gut. Der Film ist ein kleines Gedankenexperiment zum Thema Überwachungsstaat in dem die allgegenwertige personalisierte Werbung fast genauso erschreckend ist wie die Story an sich.

Es geht um die Idee Morde schon vor ihrer Ausführung verhindern und die Täter dingfest machen zu können und was Tom Cruise dagegen machen kann, wenn er angeblich bald jemanden umbringen wird.

Bis auf ein typisches Speilberg Ende ist der Film wirklich schön anzusehen und zeichnet eine gut durchdachte Zukunftsvision.
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... des laufenden Wahnsinns